Innovationen - Leitfaden Hydraulischer Abgleich

Hintergründe
In den meisten kommunalen Gebäuden werden Heizungsanlagen ohne hydraulische Optimierung der Heizungsnetze betrieben. Die Folgen sind überdimensionierte Heizungspumpen, ein unnötig hoher Stromverbrauch der Pumpen und ein unnötig hoher Wärmeverbrauch durch übermäßige Beheizung von hydraulisch übervorteilten Räumen.
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Ursachen
Ursache für diese Situation ist neben der häufig anzutreffenden Unkenntnis bei den kommunalen Fachämtern über die Wichtigkeit einer hydraulischen Optimierung von Heizungsnetzen eine fehlende Systematik bzw. eine im kommunalen Bereich anwendbare Vorgehensweise zur hydraulischen Optimierung von Heizungsnetzen. Besonders in kommunalen Gebäuden mit weit verzweigten Heizungsnetzen wird daher nur selten ein hydraulischer Abgleich durchgeführt und so ein nicht unerhebliches Einsparpotenzial bei Strom und Wärme verschenkt.
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Hydraulischer Abgleich in kommunalen Gebäuden
Da für die hydraulische Optimierung von Heizungsnetzen in den meisten öffentlichen Gebäuden ähnliche Randbedingungen bestehen, kann eine standardisierte Vorgehensweise die Durchführung in der Praxis finanziell und organisatorisch deutlich erleichtern. Ein standardisiertes Verfahren bzw. Vorgehensweise bei der Untersuchung, Bewertung und Ausschreibung des hydraulischen Abgleichs könnte es den Kommunen zudem erleichtern, die bestehenden Einsparpotenziale besser zu bewerten und ggf. zu erschließen.
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Leitfaden hydraulischer Abgleich
Die Städte Lörrach und Weil am Rhein entwickelten 2007 die Idee einen Leitfaden für die hydraulische Optimierung von Heizungsnetzen im kommunalen Gebäudebestand zu entwickeln.
Der Leitfaden sollte dabei folgende Kriterien erfüllen:
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Die zuständigen Personen in kommunalen Fachämtern sollen in die Lage versetzt werden, die Notwendigkeit für eine hydraulische Optimierung rechtzeitig zu erkennen und ein Optimierungsverfahren einzuleiten (pädagogisches Ziel)
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Aufzeigen einer systematischen und im kommunalen Bereich anwendbaren Vorgehensweise zur hydraulischen Optimierung von Heizungsnetzen
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Erstellung und Test von Checklisten für die Berechnung von Kennwerten die zur hydraulischen Einregulierung eingesetzt werden können
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Förderung Innovationsfonds
Das Projekt wurde vom Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der badenova gefördertert.
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